Ursachen für starkes Schwitzen

Schwitzen – was sind die Ursachen, wozu dient es und ab wann bringt es für den einzelnen Probleme durch zu starkes Schwitzen?

Schwitzen ist ein im Grunde ganz normaler Vorgang in unserem Organismus. Es dient der Wärme-(Thermo)-Regulation. Diese ist lebenswichtig und ohne diese wären wir nicht in der Lage größere körperliche Anstrengungen zu meistern und/oder höheren Außentemperaturen stand zu halten. Deswegen sollte man die natürlichen und im Gleichgewicht liegenden Schwitzvorgänge, wie z.B. beim Sport nicht zwanghaft reduzieren.

Worum es den meisten Personen mit übermäßigem Schwitzen jedoch geht, sind die Momente, in denen Schwitzen nichts Nützliches mehr ist, sondern lästig und bewusst nicht steuerbar.

Wir wollen Ihnen hier und in den anderen Beiträgen deutlich machen, was die Ursachen dafür sind, und was man dagegen tun kann.

Der Mensch muss seine Körpertemperatur annähernd gleich halten. Somit setzt er sozusagen seine eigene Klimaanlage ein und kann bei hohen Lufttemperaturen und/oder körperlichen Belastungen kühlen. Dies passiert dadurch, dass der produzierte Schweiß auf der Haut verdunstet und uns die sogenannten Verdunstungskälte beschert. Der Schweiß kommt über die sogenannten Schweißdrüsen an unsere Hautoberfläche.

 

Das Schwitzen wird sehr stark von unserem vegetativen Nervensystem beeinflusst, welches wir nicht willentlich beeinflussen können. Dieses gliedert sich in Sympathikus (zuständig für Stress, Angst, körperliche Bereitschaft) und Parasympathikus (Verdauung, Entspannung etc). Die Ursache für die Hyperhidrosis verantwortliche, vorausgehende Fehlfunktion ist der Sympathikus verantwortlich. Deswegen wird das starke Schwitzen auch immer schlimmer wenn man im Stress ist, Angst hat oder das Schwitzen wahrnimmt und dieses dies psychologisch weiter verstärkt.

Da wir diesen (Sympathikus) nicht über unser Bewusstsein beeinflussen können, müssen die Betroffenen Abhilfe über externe Möglichkeiten schaffen.

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