Kopfhaut und mögliche Erkrankungen

Die Kopfhaut ist eine sehr empfindliche Hautfläche und dient als Grundlage für das Haarwachstum, d.h. die Optik und die Qualität unserer Haare hängt sehr stark von dieser ab. Dies sollte man sich immer deutlich machen. Über die Kopfhaut wird, wie in anderen Hautarealen auch, ein Teil des Wasserhaushalts und der Körpertemperatur reguliert. Ein nicht minder wichtiger Teil kommt der Sinneswahrnehmung und der Schutzfunktion zu.

Die Kopfhaut wird in folgende Hautschichten unterteilt: Oberhaut (Epidermis), Lederhaut (Dermis) und Unterhaut (Subkutis). Zusätzlich sitzen in der Kopfhaut die Haarwurzeln, Schweiß- und Talgdrüsen sowie Nerven- und kleinste Muskelbahnen.

Mögliche Erkrankungen der Kopfhaut

Besonders durch die Empfindlichkeit und die Beanspruchung der Kopfhaut kommt es hin und wieder zu diversen Erkrankungen dieser.
Besondere Aufmerksamkeit dient der Schuppung, Talgbildung, Verhornung und Oberflächenempfindlichkeit der Kopfhaut.
Mögliche Einflüsse, die zu Erkrankungen der Kopfhaut führen:

  • Trockene Umgebungsluft (zu trockene Heizungsluft)
  • Zu heiße Fönluft
  • Medikamenteneinnahme
  • Hormoneinwirkung
  • Temperatureinfluss, z.B. Kälte
  • Falsche Ernährung
  • Schlechte, austrocknende Haarpflegemittel

Als Folge dieser Einflüsse kommt es zu einer Minderdurchblutung der Kopfhaut. Dadurch wird diese zu wenig mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt. Ebenso produzieren die Talgdrüsen zu wenig Talg: Die Kopfhaut trocknet aus, sie spannt und wird spröde, schuppig und fängt zum Teil an zu jucken.

Wichtig zu wissen ist, dass auf unserer Kopfhaut eine große Anzahl von Viren, Pilzen und Bakterien leben. Sie befinden sich normalerwiese in einem natürlichen Gleichgewicht und führen zu keiner krankhaften Entwicklung.
Schuppen sind jedoch ein ideales Nährmedium für diese, so dass als Folge von leichten Schuppen, gepaart mit trockener und spröder Kopfhaut meist ein Bakterien- oder Pilzbefall die Folge ist. Man kann dies an folgenden Faktoren erkennen:

  • Jucken
  • Schuppen
  • Bis hin zu leichten Entzündungen
  • Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu einem Haarausfall, der jedoch nach Abheilung meist reversibel ist

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