Erklärung der Schweißdrüse

Der Körper eines jeden Menschen besitzt sogenannte Hautanhangsgebilde. Darunter versteht man verschiedene Dinge wie z.B. Haare, Fingernägel, aber auch die sog. Schweißdrüsen.

Wie der Name schon verrät, “Schweiß” und “Drüse”, ist hier der Entstehungs- und Absonderungort von Körperschweiß.

Im Gegensatz zu den Haaren oder den Fingernägeln sitzen die Schweißdrüsen unter der oberen Hautschicht in der Lederhaut (Fachausdruck: Korium). Dort wird der Schweiß produziert und über Poren (wie kleine Kanäle) nach oben an die Hautoberfläche befördert.

Die Poren (Schweißkanäle) sind beim Antitranspirant ein perfekter Mitspieler, um unseren Wirkstoff ohne Probleme zur Schweißdrüse zu transportieren.

Da in die Schweißdrüse der Entstehungort des Schwitzens liegt, ist genau hier der Angriffsort, um dies zu unterbinden. Um ein Deo zu entwickeln und zu maximaler Wirksamkeit zu bringen, ist die pharmazeutische und galenische Perfektion unabdingbar. Gerne bringen wir Ihnen ein Teil des Wissens näher um die Wirkung verständlicher zu machen.

Die Schweißdrüsen kann man noch in 2 Unterkategorien einteilen.

Ekkrine Schweißdrüsen

Ekkrine Schweißdrüsen sind für das übermäßige Schwitzen verantwortlich. Diese Drüsen findet man im Grunde am ganzen Körper verteilt. Sie sorgen für eine Regulation des körpereigenen Wärmehaushalts, indem Sie mal mehr oder mal weniger Schweiß produzieren und diesen an durch die Poren befördern. Man hat festgestellt, dass bei den Betroffenen an den Stellen des starken Schwitzens diese ekkrinen Schweißdrüsen vergrößert sind.

Bis zu 4 Millionen Drüsen dieser Sorte finden sich am Körper eines Menschen wieder, vermehrt jedoch in den Arealen Achseln, Stirn, Fußsohle und Ellenbeuge.

Durch die extrem hohe Anzahl an Schweißdrüsen ist eine lokale Blockade durch bspw ein Antitranspirant als bedenkenlos anzusehen. Der hierbei oft entstehende Irrglauben, “der Schweiß kommt dann eben an anderen Stellen raus” stimmt natürlich nicht, da das natürliche Thermogleichgewicht im Körper dadurch nicht gestört wird.

Apokrine Schweißdrüsen

Apokrine Schweißdrüsen werden auch Duftdrüsen genannt. Sie sind für den Geruch (Körpergeruch) verantwortlich und spielen bei krankhaftem Schwitzen nur eine untergeordnete Rolle.

Für den Kampf gegen starkes Schwitzen ist es nun wichtig auf die ekkrinen Schweißdrüsen einzuwirken und diese zu regulieren bzw. zu blockieren.

Hierbei gibt es seit einiger Zeit mehrere “Behandlungsmethoden gegen starkes Schwitzen“, von denen wir Ihnen in unserem Ratgeber gerne die wichtigsten vorstellen.

Die mittlerweile beliebteste Methode ist der Einsatz eines hochwirksamen Antitranspirants.

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